Am 11. November 1947 wurde die Gedenkstätte Lager Neue Bremm eingeweiht. Wer sich mit der Geschichte der Gedenkstätte auf dem Areal des einstigen Gestapo-Lagers Neue Bremm beschäftigt, stellt sich alsbald eine Frage: Warum legte man die Gedenkstätte über eine seit der Antike vorhandene und außerdem stark befahrene Straße und schuf damit die Voraussetzung für deren vollkommene Veränderung, genauer: deren Zerstörung. Rund 80 Jahre sind seit der Einweihung vergangen; mehr als 25 Jahren seit dem Beginn der Neugestaltung der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm. Höchste Zeit daher für eine Antwort auf diese Frage.
Zur Geschichte der Gedenkstätte Neue Bremm liegen zwei epochemachende Aufsätze vor, die akribisch die Gestalt der ersten, 1947 eingeweihten Gedenkstätte nachzeichnen und aus Anlass der Einweihung der neugestalteten Anlage im Jahr 2004 deren Veränderungen seit 1955 dokumentieren.[1] Beide Beiträge geben bereits Hinweise auf den Grund dafür, dass die Anlage der Gedenkstätte über eine befahrene Straße gelegt wurde.

Ansicht der Gedenkfeier am 11. November 1947. Foto: Jean Guillocheau.
Dennoch vermeiden beide Untersuchungen, ungeachtet der hochpräzise analysierten Gründe für die Ausgestaltung der Anlage mit Obelisken und einem Zeremonialplatz[2], die notwendigen Schlüsse zu ziehen. Warum wurde bislang nie die Frage nach dem Standort gestellt? Warum wurde die Anlage samt Obelisk nicht um 90 Grad gedreht? Dann wäre der gedankenlose Umgang mit dem Gedenkort und die an ihm vorgenommenen Veränderungen in den Jahren nach 1955 nicht in dieser Form möglich, weil im Grunde gar nicht nötig gewesen. Dann hätte der Obelisk weiterhin gut sichtbar, aber eben am Straßenrand gestanden und der Zeremonialplatz auf Höhe des später dort errichteten Hotelparkplatzes gelegen. Bei Feiern hätte dann lediglich der damals das Männer- und Frauenlager trennende und heute zwischen Gedenkstätte und Hotelparkplatz gelegene Alstinger Weg gesperrt werden müssen. Das war jedoch nicht im Sinne derer, die diese Anlage in Auftrag gaben. Auch die Frage nach den Initiatoren der Gedenkstätte von 1947 harrt einer Antwort. Leise Zweifel daran, ob dafür ein „Lagerkommittee“ aus ehemaligen Inhaftierten des Lagers Neue Bremm verantwortlich war, wurden ebenfalls bereits angemeldet.[3] Dieses Komitee trat danach nie mehr in Erscheinung. Auch blieben dessen Mitglieder unbekannt. Vielmehr bestätigen im Landesarchiv aufbewahrte Akten der Veraltungskommission[4] die Zweifel an der Existenz eines Lagerkommittees.
Eine Antwort lautet: Danke, Preußen…
So lautet eine erste Antwort auf die Frage, warum die erste Gedenkstätte bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde: Die Preußen sind schuld. Denn die 1947 von Militärgouverneur Gilbert Grandval am 11. November bewusst vor dem ehemaligen Lagerareal errichtete Gedenkstätte stand unter dem Einfluss der unmittelbar nach Kriegsende in Frankreich maßgeblichen Sicht auf den Nationalsozialismus. Der preußische Militarismus, so die damals vorherrschende Erkenntnis, habe in direkter Linie zum Nationalsozialismus, den in seinem Namen begangenen Verbrechen sowie zum Zweiten Weltkrieg geführt. Diese Einsicht fand Eingang in die Ausstellung „Hitlers Verbrechen“.

Die Ausstellung machte vom 15. bis zum 31. März 1946 im Saarland-Museum Saarbrücken Station. Quelle: Stadtarchiv Saarbrücken.
Diese war zum Jahrestag des Massakers der SS an den Einwohnerinnen und Einwohnern von Oradour-sur-Glane am 10. Juni 1945 im Grand Palais in Paris eröffnet worden. Darauf folgten weitere Stationen in der Französischen Besatzungszone, so auch in Saarbrücken, wo sie im damals noch am St. Johanner Markt 24 untergebrachten Saarland-Museum gezeigt wurde. Das Landesarchivs Baden-Württemberg erarbeitete 2008 eine kommentierte Rekonstruktion dieser Ausstellung, die 2010 im Stadtarchiv Saarbrücken zu sehen war. Folgerichtig stellt gleich die erste Ausstellungstafel die direkte Verbindung von Preußen mit dem Nationalsozialismus her. Der Kommentar zur Tafel verweist auf den „zeitbedingten“ Charakter der „Erklärungen und Intentionen der Ausstellungsmacher von 1945/46“.[5]
Dass diese Einschätzung in der Forschung nicht nur längst als historisch eingeordnet und von ihr als unzutreffend festgestellt wurde, ändert nichts an den aufgrund dieser Erkenntnis gegründeten Einrichtungen im Saarland, worauf der Saarbrücker Historiker Rainer Hudemann verweist: „Da man den Nationalsozialismus in Frankreich unter dem Einfluss maßgebender Germanisten, vielfach als Ausdruck der deutschen Volksseele und der deutschen Geschichte seit Luther sah, war der Weg nicht weit zu der Überlegung, dass man dann eben die deutsche Volksseele und ihren Hang zu Militarismus, Angriffskriegen und Obrigkeitshörigkeit ändern müsse. Dass derartige Analysen der neueren Geschichte in vieler Hinsicht absurd waren, ist dabei nicht relevant: Entscheidend wurde das politische Gewicht solcher Vorstellungen. Denn damit gewann das, was die französische Militärregierung in Deutschland sei Herbst 1945 als „Demokratisierungspolitik“ bezeichnete, plötzlich hohes Gewicht: Sicherheit vor Deutschland würde man nur gewinnen, wenn in Deutschland eine demokratische Gesellschaft entstand, welche Angriffskriege wie 1939 nicht mehr führen würde. Demokratisierung wurde damit zu einem Kernelement der Sicherheitspolitik gegenüber Deutschland.“[6]
Kulturpolitik wurde als Demokratisierungs- und Außenpolitik gesehen. Aus diesem Verständnis heraus wurden die Universität, das Konservatorium und die Staatliche Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken gegründet und Paris-Stipendien an Kunststudierende vergeben.[7] Neben der Kultur sollte auch die Architektur ihre erzieherische Wirkung entfalten und durch ambitionierte architektonische Entwürfe einer nach Saarbrücken berufenen Equipe von Stadtplanern für die zerstörten Städte Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis die Saar-Preußen zu neuen, friedliebenden Menschen machen. Einer davon war der Architekt und Stadtplaner André Sive. Ihn beauftragte Militärgouverneur Gilbert Grandval mit dem Entwurf einer Gedenkanlage am ehemaligen Standort des Lagers Neue Bremm.
Entpreußung auf allen Ebenen: Der Auftrag Frankreichs an der Saar
„Am 10. Juli 1945 kam Frankreich an die Saar zurück. (…) Frankreich hat an der Saar Pläne, die seiner Tradition entsprechen. Es will in diesem Land die Spuren des preußischen Geistes verwischen, die auch nach den Bombardierungen weiterbestehen; es will, dass der Genius der Städtebauer auf immer die Bande webt, die Saarland und Frankreich einen…Roux, Pingusson, Sive, Menkès, Lefèvre erklären Sie nun, was Sie geschaffen haben und was Sie in reinster Überlieferung französischen Schöpfergeistes zu verwirklichen gedenken.[8] Der Militärgouverneur im Saarland, Gilbert Grandval hatte diesen Auftrag als unverhohlenen Imperativ 1947 in der Zeitschrift „Urbanisme“ dem für den Wiederaufbau der zerstörten saarländischen Städte zuständigen Team von französischen Stadtplanern erteilt und damit die Grundsätze des Wiederaufbaus im Saarland durch Frankreich verstanden. Der Wiederaufbau, wozu auch die Gedenkstätte Neue Bremm zählte, sollte die französische Sicht auf die Welt und damit auch auf das Saarland abbilden. Kurzum: Jegliches Tun, ob auf dem Feld der Bildung, der Kunst oder der Architektur hatte die Entpreußung zum Ziel. „Das Gewicht solcher Vorstellungen“ (Rainer Hudemann) von der verheerenden Wirkung des preußischen Militarismus wog auch bei dem Entwurf der Gedenkstätte schwer. Eine weitere Antwort auf die Frage, warum dieser Gedenkort bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde, lautet daher: Es waren die Franzosen selbst, die bereits mit der Konzeption der Anlage zweifellos das Beste gewollt hatten, aber letztlich ihrer Gedenkanlage den Mechanismus für deren schrittweise Zerstörung eingebaut hatten.
Die in den Raum gelegte Blickachse als Zeitachse
Die Anregung für die Errichtung einer Gedenkstätte kam von Gilbert Grandval, der am 17. April 1947 ein entsprechendes Schreiben an die Verwaltungskommission gerichtet darin empfahl, ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Lagers zu errichten. Daraufhin gründete sich ein Ausschuss, der sich diesem Auftrag annahm:
„Unter dem Vorsitz des Herrn Roederer hat sich ein Ausschuss gebildet, der es unternommen hat, an der „Goldenen Bremm“, an der Stelle, wo das Konzentrationslager gestanden hat, zum Andenken an die Opfer dieses Lagers ein Denkmal zu errichten. Es soll gleichzeitig eine Ehrung der ihrer Treue zu Frankreich und seiner Freiheit zum Opfer Gefallenen sowie ein dauerhaftes und sichtbares Zeugnis für den Widerstand gegen die Nazi-Barbaren sein. Ich rufe daher Ihre Freigiebigkeit an und bitte Sie, in ihrer Umgebung zu werben, dass jeder zu der Verwirklichung dieses Werkes seinen Mitteln entsprechen beitrage…“[9] Dass es sich um eine aus der Verwaltung geborene Idee handelte, unterstreicht ein weiteres Schreiben vom 16. Mai 1947 des Generalsekretärs Verwaltungskommission, Kuchenbecker: „An der Stelle, an der das Konzentrationslagers an der Goldenen Bremm gestanden hat, soll ein Denkmal errichtet werden. Es soll ein dauerhaftes Zeugnis für den Widerstand gegen die nationalsozialistische Bewegung sein und eine Ehrung ihrer Opfer, namentlich derer, die wegen ihrer Treue zu Frankreich dort ermordet wurden. Der Herr Gouverneur hat eine Sammlung unter den im Saarland wohnenden Staatsangehörigen für dieses Denkmal in die Wege geleitet. Die Verwaltungskommission des Saarlandes hat auf Anregung des Herrn Gouverneurs beschlossen, auch ihrerseits für die Errichtung dieses Denkmals durch Beitragsleistung zu werben.“[10] Eine entsprechende Spendenliste lag dem Schreiben bei und hat sich in den Akten erhalten. Darin sollten sich diejenigen eintragen (und spenden), „die sich mit obigem Gedanken verbunden fühlen“, mit einem Betrag eintragen können. Forster wollte diese Liste mit dem Gesamtbetrag dem dafür zuständigen „Directeur des Affaires Administrative du Gouvernement Militaire de la Sarre“ übergeben.[11] Offenbar hatte diese Aktion nicht den gewünschten Zuspruch gefunden, denn ein Kurzbrief vom 24.05.1947 zum Thema „Denkmal Goldene Bremm“ der Verwaltungskommission an die Direktionen für Arbeit und Wohlfahrt, Finanzen und Inneres beschied schließlich: „Wegen des Beitrages für das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Konzentrationslagers auf der Goldenen Bremm hat die Verwaltungskommission des Saarlandes in ihrer 90. Sitzung vom 20.05.1947 unter Ziffer 5 folgenden Beschluss gefasst: Es wurde beschlossen, einen Betrag von 3000.- RM für die Errichtung des Denkmals zu bewilligen. Von einer Sammlung bei den Beamten und Angestellten wird Abstand genommen.“[12] Die Planung der Gedenkstätte war von Anfang an eine offizielle Angelegenheit, wie es Grandval in seinem Vorwort der Zeitschrift „l’Urbanisme“ verfügt hatte. Dafür beauftragte er André Sive, der beim Wiederaufbau für die Regionalplanung zuständig war.[13] Es war daher folgerichtig, den Plan, lediglich ein Denkmal zu errichten, zu einer Gedenkanlage zu erweitern.
Auch waren zum Zeitpunkt, als die Planungen für die Gedenkstätte begannen die Vorgänge im Lager bekannt. Das galt insbesondere für die Bedeutung des Löschwasserbeckens als dem zentralen Ort der Qual und des Terrors gegen die dem Wachpersonal schutzlos ausgelieferten Inhaftierten. Dafür standen die Zeug:innenaussagen vor dem Generaltribunal im Rastatter Schloss. Bei dessen Eröffnung am 17.04.1946 war Gilbert Grandval anwesend.[14] Der erste Prozess begann am 15. Mai und wurde gegen die Lagerleitung und das Wachpersonal des Lagers geführt. Die Männer wurden gezwungen, stundenlang Stillstehen oder viele Stunden das Becken umrennen und wie Frösche in und aus der Hocke um es herum zu hüpfen.

Luftaufnahme des Männer- und Frauenlagers Neue Bremm am 25. Februar 1945. Foto: LVGL
Andere mussten auf einem Balken am Beckenrand balancieren, während eine Waffe auf sie gerichtet wurde. Andere wurden ins Becken hineingestoßen.[15] Die „Neue Saarbrücker Zeitung“ berichtete während der Dauer des dreiwöchigen Prozesses täglich. Daher stand das Löschwasserbecken als Zentrum des Terrors auch im Zentrum der Gedenkstätte. Dazu kam, dass es als einziges Zeugnis des ehemaligen Lagers erhalten geblieben war. Es bildete zusammen mit dem 75 Meter hohen Obelisken eine Achse. Dieser wurde auf der größten der damals noch vorhandenen vier Verkehrsinseln inmitten der Metzer Straße errichtet. Der Mast hatte darüber hinaus noch eine andere Funktion, worauf M.-A. Febvre in der Dezember-Ausgabe des Jahres 1947 in der Architekturzeitschrift „d’Aujourd-hui“ über den Entwurf von Sive hinwies: „Dieser große Mast, eine den Horizont teilenden und den Blick anhaltende Linie, dieser hochaufragende Markstein steht wie ein stummer Wegweiser für den festen Willen, den Weg für neue Überfälle zu sperren…“[16] Dieses markante Denkmal wurde auch als Ausdruck der Skepsis an dem Erfolg der Erziehung der Deutschen zu friedfertigen Menschen gewertet.[17]

Der Obelisk wurde auf der größten von vier Verkehrsinseln auf der Metzer Straße errichtet. Foto: Saarländisches Landesarchiv, Nachlass Erich Oettinger 243_32.
Das war nicht der einzige Grund für die Platzierung des Obelisken auf der Straße vor dem Lager. Der Obelisk als buchstäbliches Mahnmal erhält seine Bedeutung durch die Sichtachse, die er mit dem Becken und der Landschaft bildet. Teil dieser Achse ist auch die Tafel, die vor dem Löschwasserbecken auf einem Pult abgelegt worden war. Darauf stand: „Dans ce camp/sur des ordres venus d’outre-Rhin/furent trainés vers la mort les défenseurs de la dignité et de la liberté humaines, / victimes de la barbarie nazie. / Monument érigé par le Comité du Camp de la Nouvelle Breme./inauguré le 11 novembre 1947“.
Die Tafel wahrte den französischen Widerstandskämpfern ein Andenken fürwahr, aber der Blick ging über sie hinaus in die Geschichte. Daher war die die Tafel nicht in Richtung „jenseits des Rheins“, also in Richtung Saarbrücken bzw. Preußen gerichtet, sondern in Richtung Frankreich, genauer: den Spicherer Höhen. Dorthin, wo für den Inhaftierten Bernard Cognet seine Heimat lag: „Das Lager Neue Bremm ist nur wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Morgens auf dem Appellplatz konnten wir in der Ferne, in Richtung Frankreich ein riesiges Kreuz auf dem Gipfel eines Hügels sehen. Es befindet sich auf der Grenze, hinter der sich unser Vaterland, unser Heim befand.“[18] Der Obelisk und die Tafel lenkten den Blick über das Löschwasserbecken und das umzäunte Lagergelände zu den Spicherer Höhen. Die Anlage war auf den Rothen Berg ausgerichtet. Dort fand am 6. August 1870 die erste Schlacht des Krieges von 1870/71 statt. Das gleichnamige Großgemälde von Anton von Werner stellt dieses Ereignis nach. Am rechten Bildrand taucht das Gasthaus Neue Bremm und die Straße auf, auf der fast 50 Jahre später der Obelisk als Teil der Gedenkstätte stehen sollte.

Im Hintergrund das Gasthaus „Neue Bremm“, gesehen vom Rothen Berg auf der Spicherer Höhe aus. Das Gasthaus existiert bis heute und liegt gegenüber der 1947 errichteten Gedenkstätte Neue Bremm. Repro: Thomas Rössler, Historisches Museum Saar.
Was bei von Werner in die eine Richtung funktioniert hatte, funktionierte nun in die andere. Mit der Ausrichtung der Anlage auf die Spicherer Höhe wurde eine direkte Verbindung zwischen dem Zweiten Weltkrieg zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 hergestellt.[19] Damit war die in der unmittelbaren Nachkriegszeit geltende Sicht auf den Nationalsozialismus, dessen Ursprung im preußischen Militarismus im Raum im Raum abgebildet.

Ansicht der Gedenkstätte Neue Bremm von der Spicherer Höhe aus. Foto: LpB Saarland
Der Erste Weltkrieg, auch er nach französischer Sicht eine direkte Folge des Preußentums fand keine räumliche, sehr wohl aber eine zeitliche Erwähnung. Die Gedenkstätte wurde am 11. November eingeweiht, dem in Frankreich begangenen Gedenktag an das Ende des Ersten Weltkriegs. Bis 1954 fanden an diesem Tag die Gedenkfeiern auf der Gedenkstätte statt. Der Obelisk stellte notwendig symbolisch eine zeitliche und ebenso eine räumliche Zäsur dar. Er musste daher als Teil der Gedenkstätte bzw. der angelegten Blickachse quer zur Straße stehen, um den Lauf der Zeit, die Abfolge der Kriege zu unterbrechen.[20] Diese symbolische Fügung vollzog sich zugleich ganz pragmatisch durch das Unterbrechen des fließenden Verkehrs auf der Straße durch deren Sperrung während der jährlichen Gedenkstunde.
Choreographie des Erinnerns – Gedenken als raumgreifendes Ereignis
Zeit, Raum und Geschichte waren bei der ersten Gedenkstätte einer strengen Choreographie der Blicke und Gesten unterworfen. Mahnmal und Gedenktafel waren über das Löschwasserbecken als zentraler Punkt des ehemaligen Lagers hinweg auf die Spicherer Höhe ausgerichtet.

Sicht über das Löschwasserbecken auf dei Spicherer Höhe bei der Gedenkstunde vom 11. November 1954. Foto: Saarländisches Landesarchiv, Nachlass Erich Oettinger, 243_32.
Die Fundamente der Baracken waren freigelegt. Das Lagergelände war eingezäunt und sollte nicht mehr betreten werden. Auch hier galt es, den Akt des Unterbrechens, des bewussten Setzens eines Schlusspunktes abzubilden. Das war das Versprechen, das Militärgouverneur Gilbert Grandval bei der Einweihung der Gedenkstätte gab. Dieser Ort war kein Ort des Terrors und der Unmenschlichkeit mehr. Hierin sollte niemand mehr verbracht werden. Daher durfte das ehemalige Lagergelände nicht mehr betreten werden, wie er ausdrücklich betonte: „Betrachten Sie alle, die Sie nun hier anwesend sind, das Lager. Wir wollten, dass es so der Zukunft erhalten bleibe, von Stacheldraht umgeben, an dem sich jene die Hände und die Hoffnung zerrissen, die hier eingeschlossen waren. Wir wollten, dass dieses Stück Erde, das so viele Verbrechen sah, erhalten bleibe, um jene dunkle Nacht zu bezeugen, in der die Zivilisation vergewaltigt wurde, als Menschen sich zusammenfanden, sie zu verteidigen. (…) Wir wollten, dass es von Stacheldraht umgeben bleibe, aber nur, damit nie mehr ein Mensch dort eindringen kann.“[21] Die Regie bei der Einweihungsfeier leistete diesem Gebot Vorschub und legte zur Information in der offiziellen Einladungskarte von vorneherein fest, wo welche Besuchergruppe zu stehen hatten. Diese umrandeten das Lagergelände sowie den trapezförmigen Gedenkplatz, der vor dem Lagergelände angelegt worden war. Zwischen Straße und Platz lag noch ein Geländestreifen, der offenbar als Parkfläche für die Limousinen der anwesenden Offiziellen diente.[22]
Entlang der Straßenseite, links und rechts des Mahnmals war folgerichtig als eine Art Drohkulisse das Militär aufgereiht. An den beiden Seiten standen jeweils die ehemaligen Internierten des Lagers Neue Bremm und die Gäste aus Politik und Gesellschaft auf der gegenüberliegenden Seite zusammen. Die Ansprachen bei der Einweihung von Gilbert Grandval und des ehemaligen Lager-Internierten, Capitain Jacques Dumolin wurden jeweils auf der ihnen zugewiesenen Seite des Platzes gehalten. Erst zur Kranzniederlegung am Pult bewegten sich die Vertreter beider Gruppen aufeinander zu, trafen sich in der Mitte des Platzes und schritten gemeinsam zur Gedenktafel.

Die Choreographie des Erinnern lief auch bei der Gedenkstunde am 11. November 1952 exakt nach Plan an und wurde vom ehemaligen Militärgouverneur und seit 1952 als Französischer Generalkonsul amtierenden Gilbert Grandval geleitet. Foto: Saarländisches Landesarchiv, Nachlass Erich Oettinger, 198_8.
Die Choreographie des Erinnerns beherrschte den Raum. Improvisation war nicht vorgesehen. Leerflächen wurden bewusst gesetzt, um, wie am Beispiel des Gedenkplatzes geradezu das Gedenken als zeitlichen Verlauf im Raum sichtbar zu machen. Der großzügige Umgang mit dem Raum verdankte sich dabei dem Umstand, dass rund um das Lager Felder und weitgehend unbebautes Land lag. Doch das wurde nach 1955 nicht mehr verstanden bzw. ein interkulturelles Missverständnis schuf Fakten. Diese Zeremonie wiederholte sich alljährlich am 11. November bis 1954. Nach der Angliederung des Saarlandes als Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland änderte sich grundlegend. Offizielle Gedenkfeiern von Stadt und Land fanden bis in die 1980er Jahre hinein nicht mehr statt.
Symbolismus schlägt Pragmatismus – Pragmatismus schlägt Symbolismus
Der bis 1954 auf der Gedenkanlage obwaltende Symbolismus wurde nach der Eingliederung des Saarlandes als Bundesland der Bundrepublik Deutschland ignoriert.

Die alljährlich am 11. November, so auch im Jahr 1952 veranstaltete Gedenkzeremonie im Beisein von Gilbert Grandval, ehemals Militärgouverneur und seit 1952 französischer Generalkonsul im Saarland endete mit der Kranzniederlegung an der Gedenktafel unter Bezeugung militärischer Ehren. Foto: Saarländisches Landesarchiv, Nachlass Erich Oettinger, 198_14.
Die von der französischen Militärregierung, vertreten durch Gilbert Grandval und später von demselben als Französischer Generalkonsul und Botschafter an dieser Stelle abgehaltenen Gedenkfeiern verkörperten die französische Erinnerungskultur, die mit der in diesen Jahren – wenn überhaupt – in Deutschland erfolgten wenig gemein hatte. Ohnehin sah sich die Stadt Saarbrücken, welcher Grandval die Gedenkstätte bei Eröffnung im Beisein des damaligen Oberbürgermeisters Franz Maria Singer in Obhut übergab, auf Anfrage Karl Mössingers im Jahr 1959 nicht zuständig für deren Instandhaltung. Sie sah sich noch nicht einmal als Eigentümerin der Anlage, sondern hatte diese am Beispiel des auf einer Verkehrsinsel errichteten Obelisken zu Privatbesitz deklariert.[23] Ein Blick in die im Grundbuchamt Saarbrücken aufbewahrten Grundbuchakten[24] für die Flurstücke 21 und 22 (heute: Standort des Hotels Mercure) zeigt unter anderem, dass die Flur 22 im Jahr 1955 als „Gemeindestraße“ geführt wurde und daher von einer Gedenkstätte auf privatem Grund keine Rede sein konnte. An der Gedenkanlage ereignete sich indes ein Clash der Erinnerungskulturen, der sich in solchen Episoden und mutmaßlich gewollten Missverständnissen darstellte. Sie bezeugen gleichwohl, wie auf beiden Seiten der Grenze Gedenken inszeniert wurde.
Dass ein Architekt und kein Bildhauer mit dem Entwurf der Gedenkstätte beauftragt worden war, hatte zur Folge, dass Gedenken als Handlung im Raum aufgefasst wurde. In Deutschland war bis weit in die 1990er Jahre hinein das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in diesen Jahren punktuell auf ein Denkmal oder eine Gedenktafel beschränkt. Daher war es geradezu folgerichtig, dass das großzügige Raumangebot, das die mehrteilige Anlage der Gedenkstätte Neue Bremm darstellte, nicht als deren wesentlicher Bestandteil gesehen wurde. Die Grundbuchunterlagen changieren daher über die Jahre bei den Größenangaben der Teile der Gedenkstätte: Der Obelisk mit (in den 1970er Jahren vergrößerter) Verkehrsinsel zwischen sechs, sieben Quadratmeter, der vorlagerte Gedenkplatz zwischen 18, 49 und 75 Quadratmetern mit 1ha oder 67 ar im Besitz der Stadtgemeinde Saarbrücken vermerkt wird. Dementsprechend firmiert der Ort in den Unterlagen der Stadt Saarbrücken auch als „Historische Anlage“ oder „Großes Gartenstück“, dessen Größe insgesamt einmal mit 5.600 Quadratmeter angeben wird.

Luftbildaufnahme Gedenkstätte Neue Bremm aus dem Jahr 1961. Foto: LVGL
Der so mehr oder weniger genau bezeichnete Umraum zwischen der Gedenktafel und dem Obelisken, die eher der deutschen Erinnerungskultur dieser Jahre entsprachen, wurde seit den 1960er Jahren als Einladung zur Beschneidung, Veränderung, Verkleinerung, sprich zum Bau eines Autobahnzubringers, einer Fußgängerunterführung, zur Ausweisung eines Gewerbegebietes und zur Anlage neuer Straßen verstanden.

Luftbildaufnahme aus dem Jahr 1973. Foto: LVGL
Der Hotelneubau auf dem Gelände ist weniger deutscher Ignoranz als dem französischen Chauvinismus geschuldet. Bei der Konzeption der Gedenkstätte 1947 blieb das Gelände des ehemaligen Frauenlagers unbeachtet. Da die Baracken abgebaut waren, so dass das Gelände wieder brach lag, geriet das Frauenlager in Vergessenheit.
Als Grund für diese Entscheidung gilt der Umstand, dass im Frauenlager anders als im Männerlager vor allem durch stundenlanges Stillsitzen in einer dunklen, unbelüfteten Baracke starke psychische, aber keine extreme physische Gewalt gegen die Inhaftierten ausgeübt worden war.[25] Daher stand auch das Löschwasserbecken als Ort des Terrors im Zentrum der Gedenkstätte. Dazu kam der damals geltende Résistance-Mythos, in dem für widerständige Französinnen kein Platz gewesen war.

Das Gelände des ehemaligen Frauenlagers. 1975 wurde es mit einem Hotel überbaut. Das Rundbild an der Fassade wurde im Rahmen der Neugestaltung der Gedenkstätte im Jahr 2004 angebracht. Es zeigt die ehemalige Internierte Yvonne Berman.
Dass auch das Gelände des Männerlagers bei dem auf der über die Jahre geschrumpften Gedenkstätte wenig Aufmerksamkeit erhielt, entspricht dem Verständnis von Gedenken an den Nationalsozialismus in Deutschland. Auf eine wie zu Zeiten Grandvals übliche raumgreifende Choreographie wurde bei Gedenkfeiern verzichtet. Man legte einen Kranz nieder und gedachte der Opfer. Dieser Vorgang war auf der Bremm auf die Tafel gerichtet. Dass diese Mitte der 1970er Jahre um 180 Grad gedreht und auf den Obelisken ausgerichtet worden war, ist daher nachvollziehbar. Der Umraum, der die Gedenkstätte ausmachte, wurde nicht als zu ihr gehörig gesehen. Dementsprechend verfiel er und wurde von der Autobahnmeisterei Sulzbach betreut.

Seit den 1970er Jahren wurde die Gedenkstätte nach dem Bau eines Autobahnzubringers über den ehemaligen Zeremonialplatz hinweg von der Autobahnmeisterei Sulzbach instandgehalten. Foto: Repro LpB Saarland
Das tat dem regen Gedenken auf der die Gedenkstätte keinen Abbruch. Mehr als 30 Jahre kamen vor einer den französischen Widerstand gedenkenden Tafel in französischer Sprache zuerst am 11. November die französische Militärregierung, dann der französische Botschafter an der Saar, dann am Totensonntag die AG der verfolgten Sozialdemokraten, am 8. Mai die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), am 9. November der Landesjugendring Saar sowie am 20. Juli seit den späten 1970er Jahren Vertreter:innen der Stadt, des Landes, der Parlamente von Stadt, Land und der religiösen Gemeinschaften zusammen. Am 8. Mai 1985 wurde erstmals dauerhaft eine Gedenktafel in deutscher Sprache niedergelegt. Am 22.März 1995 legten die VVN BdA Saarland, Grüne, SPD und Graue Panther sowie das Friedensforum Saar einmalig aus Anlass des 50 Jahrestages der Ankunft der US-Streitkräfte im Saarland Kränze an der Tafel nieder. Nach der Neugestaltung der Gedenkstätte im Jahr 2004 wurde an der Tafel auch am 27. Januar durch die Initiative Neue Bremm und den Landtag des Saarlandes gedacht. Bis zur Einweihung des Denkmals „Nachhall“ für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma im November 2024 kam zwischen 2021 und 2013 der Landesverband der Sinti und Roma mit Vertreter:innen der Stadt-, Landes- und Bundesparlamenten auch am 2. August vor der Tafel zusammen, um den an diesem Tag im Jahr 1944 im Vernichtungslager Auschwitz ermordeten Sinti und Roma zu gedenken.
Die Neugestaltung der Gedenkstätte im Jahr 2004 hat den seit 1955 hier obwaltenden pragmatischen Umgang mit der Anlage nicht wesentlich verändert.

Ansicht der Gedenkstätte von 1947 und deren Neugestaltung von 2004. Foto: LPM/Mechthild Schneider.
Das mag auch Beleg dafür sein, wie zukunftsweisend und wahrhaft avantgardistisch der Entwurf von André Sive für die Gedenkstätte im Jahr 1947 war. Der Bezug zum Ort und seiner Geschichte gehört heute zum Standard, wenn Kunst im öffentlichen (Gedenk)Raum stattfindet. Damals war das eine absolute Neuheit, die als solche nicht erkannt wurde, weil sie nicht mit der damals geltenden Form des Gedenkens in Einklang war. Auch der von Gilbert Grandval für den Wiederaufbau ins Saarland geholte Georges-Henri Pingusson schuf mit dem unterirdischen, auf Wasserniveau auf der Ile de la cité in Paris eingelassenen „Denkmal für die Märtyrer der Deportation“ 1962 eine Anlage, die erst viele Jahre später ihre Wirkung entfalten sollte. Sie gilt mit ihren Leerstellen und Aussparungen im Raum als Referenzbau für Daniel Libeskinds Entwurf des Jüdischen Museums in Berlin aus dem Jahr 1999. Die Neugestaltung der Gedenkstätte nach dem Konzept „Hotel der Erinnerung“ von Nils Ballhausen und Roland aus dem Jahr 2004 wollte jedoch die Gedenkpraxis grundlegend ändern: „Es erscheint uns sinnvoll, diesem Ort eine gewisse Würde zu geben. Neben einer verbesserten „Aufenthaltsqualität“ geht es uns um eine neue Form des Gedenkens, die weniger aus Ritualen besteht, dafür aber stärker im Alltag der Bevölkerung verankert ist.“[26] Dieser Vorschlag ist und bleibt aktuell.

Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als Ort voller nicht lesbarer Spuren und verdeckter Erinnerungen: Eine Aufforderung zur zeitgemäßen Vermittlung. Foto: LpB Saarland
Denn es geht darum, den Ort als Terror- wie als Gedenkstätte in seinem Verhältnis zu seinem Umfeld zu erkennen und ihn in einer dynamischen, das heißt in einer sich mit der Zeit verändernden Beziehung zu betrachten. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Vermittlung des Ortes und seiner Geschichte. Symbolismus und Pragmatismus bestimmten diesen Gedenkort. Das ist eine Feststellung. Es geht aktuell nicht darum, das eine gegen das andere ausspielen, sondern einen Ausgleich zwischen beiden zu finden. Das heißt, den Raumbezug immer wieder neu herzustellen.
Der Text erschien in veränderter Form zuerst in den SaarGeschichten, Heft 4. Jahrgang 2021. S. 40-49.
Literatur
- Anonym: Denkmalsweihe an der „Neuen Bremm“. Die Rede Gouverneur Grandvals, Saarbrücker Zeitung, 13.11.1947.
- Nils Ballhausen, Roland Poppensieker: Konzept „Hotel der Erinnerung“, unveröff. Typoskript 2004
- Bernard Cognet: Mémoires de révoltes et d’espérance. 1997.
- Oranna Dimmig: „Denkmal zur Erinnerung an das Konzentrationslager Neue Bremm in Saarbrücken“ von André Sive. In: Mitteilungen 2001. Herausgegeben vom Institut für aktuelle Kunst im Saarland. Saarbrücken 2001.
- Oranna Dimmig: „dass es so der Zukunft erhalten bleibe…“ Über das Lagergelände der Gedenkstätte Neue Bremm in Saarbrücken, insbesondere ihre Veränderungen und die Neugestaltung nach der Idee „Hotel der Erinnerung“ In: Mitteilungen 2004. Herausgegeben vom Institut für aktuelle Kunst im Saarland. Saarbrücken 2004.
- Béatrice Fleury, Jacques Walter: Le camp de la Neue Bremm: mémoire et médiation (1945-1947). In: Am Wendepunkt. Deutschland und Frankreich um 1945 – zur Dynamik eines ‚transnationalen‘ kulturellen Feldes. Frankreich-Forum. Jahrbuch des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, Band 7 (2006/2007). 2008. S. 85-114.
- Sabine Graf: Von Saarbrücken nach Paris und wieder zurück oder: Missverständnisse und Armutszeugnisse. Ein Rückblick auf die Kunstausbildung an der Saar der Jahre 1945 bis 1955: In: Jahrbuch für Westdeutsche Landesgeschichte, 2020, 46. Jahrgang, S. 207-238.
- Hitlers Verbrechen. Crimes Hitlériens. Eine Ausstellung der Französischen Besatzungsmacht 1945/46. Bearbeitet von Hand-Georg Merz und Herbert Uhl. (Katalog) Stuttgart 2008.
Fußnoten
[1] Oranna Dimmig, 2001. S. 13-23; Dies., 2004. S. 14-25.
[2] Oranna Dimmig, 2004, S. 19, 20.
[3] Oranna Dimmig, 2001, S. 14.
[4] Saarländisches Landesarchiv, Bestand VK 12, VK 218.
[5] Hitlers Verbrechen. Crimes Hitlériens, 2008. S. 59.
[6] Rainer Hudemann, 2005. S. 33-37, S. 34.
[7] Siehe dazu Sabine Graf, 2020, S. 207-238.
[8] Gilbert Grandval zitiert in: Oranna Dimmig, 2001, S. 15/22.
[9] LA SB, Bestand VK 218, Blatt 106, P.W. Forster, Regierungsrat, Schreiben vom 07.05.1947, „Punkt 5“
[10] LA SB, Bestand VK 12, Brief vom 16.05.1947
[11] Ebd.
[12] Ebd.
[13] Oranna Dimmig, 2004, S. 15
[14] Elisabeth Thalhofer, 2019, S. 194. 4
[15] Elisabeth Thalhofer, 2019, S. 91f, insbesondere S. 100/101
[16] Oranna Dimmig, 2001, S.19.
[17] Béatrice Fleury, Jacques Walter, 2008, S. 105.
[18] Bernard Cognet, 1997. S. 73-81
[19] Béatrice Fleury, Jacques Walter, 2008. S. 104.
[20] Ebd., S. 105
[21] Anonym: Denkmalsweihe an der „Neuen Bremm“. Die Rede Gouverneur Grandvals, Saarbrücker Zeitung, 13.11.1947
[22] Dimmig, 2001., S. 17
[23] LA SB, Bestand StK 4838.
[24] Saarländisches Grundbuchamt Saarbrücken, Grundbuchakten zu Blatt 6001, Band 165, Flur 21, Flur 22.
[25] Mündliche Aussage von Dr. Elisabeth Thalhofer während einer Lehrer:innen-Fortbildung zum Gestapo-Lager Neue Bremm am 05.07.2021.
[26] Nils Ballhausen, Roland Poppensieker, 2004, ohne Seitenangabe