Von Waffen und Waffeln
Das Saargebiet entstand in Folge des Ersten Weltkriegs und verdankt seine Existenz dem Vertrag von Versailles. Der Export von Kohle und Stahl florierte im Land ohne demokratische Tradition und des auf Harmonie ausgerichteten Zusammenhalts seiner Bewohner. Das Saargebiet verdankte seine Existenz den Artikeln 40 und 45 des Versailler Vertrags. Eine vom Völkerbund, dem Vorläufer der UNO, eingesetzte Regierungskommission führte die Amtsgeschäfte. Frankreich beanspruchte in Folge des Ersten Weltkriegs die Industrieregion an der Saar für sich. Daraus erklärt sich die Gestalt des heutigen Saarlandes: Seine Grenze umschloss die Kohlengruben, Hüttenwerke und Wohngebiete der Gruben- und Hüttenarbeiter. Dabei entstand ein Gebiet von rund 2.000 Quadratkilometern, das sich aus Teilen der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, des Regierungsbezirks Trier und der westliche Rand der bayrischen Pfalz zusammensetzte. 55,7 Prozent der Werktätigen im Saargebiet waren Arbeiter im Bergbau und in der Metallindustrie. (Bevölkerungszahl 1933: 812.000) Im Vergleich dazu betrug der Anteil der Arbeiter in Deutschland Anfang der 1930er Jahre nur 46,4 Prozent. Im Jahr 1932 waren 30,2 Prozent aller Beschäftigten im Saargebiet arbeitslos. In den 1920er Jahren stand durch alle politischen Parteien hinweg fest, dass das Saargebiet zu Deutschland gehörte und dies in der für das Jahr 1935 angesetzten Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes bestätigt werden sollte. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland änderte sich das grundlegend.
Der 30. Januar 1933 und die Flucht vor dem NS-Terror aus Deutschland ins Saargebiet
Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten in Deutschland am 30. Januar 1933 wurde der Terror zur Staatsräson. Er richtete sich gegen diejenigen, die von dem NS-Regime als Gegner der sogenannten „Volksgemeinschaft“ ausgemacht worden waren. Die damit einsetzende Verfolgung und Ausgrenzung zwang Regimegegner zur Flucht. Zwischen 5000 und 7000 Menschen flüchteten aus dem Deutschen Reich Richtung Westen. Ihr Ziel war das Saargebiet. Ins noch freie Saargebiet flohen Abgeordnete des Reichstags, politische Beamte in Ministerien und Verwaltungen der Länder und Kreise, die der Sozialdemokratischen Partei angehört hatten, Funktionärinnen und Funktionäre der Kommunistischen Partei sowie Schriftsteller und Journalisten, die sich zuvor gegen den Nationalsozialismus gestellt hatten. Saarbrücken wurde zum Zentrum des Widerstands, der maßgeblich von den Sozialdemokraten Johanna Kirchner und Max Braun sowie Marie Juchacz, der Gründerin des Sozialverbandes Arbeiterwohlfahrt, organisiert wurde. Die Regimegegner trafen sich in Cafés, fanden Unterkunft in Hotels und zu Flüchtlingslagern umfunktionierten Sälen. Es wurden Zeitschriften gegründet und Kundgebungen im Vorfeld der Saarabstimmung abgehalten. Obwohl die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) im Saargebiet offiziell verboten war, bauten die Nationalsozialisten ihre Macht aus und unterstützten die „Deutsche Front“, die sich massiv für ein Votum zugunsten Deutschlands einsetzte. Die „Einheitsfront“ der Hitler-Gegner warnte in Zeitungen, Zeitschriften und bei Kundgebungen vor der NS-Diktatur. Die Zeitschrift „Deutsche Freiheit“ veröffentlichte in einer ihrer Ausgaben sogar den Grundriss des Konzentrationslager Dachau. Auch der Journalist und 1947 der erste Ministerpräsident des Saarlandes, Johannes Hoffmann engagierte sich mit der von ihm gegründeten Zeitung „Neue Saarpost“ gegen den Anschluss an Hitler-Deutschland. Doch der Kampf war vergebens. 15 Jahre nach der Entstehung des Saargebiets sollte die Bevölkerung am 13. Januar 1935 über die Zugehörigkeit des Landes abstimmen. Zur Wahl standen drei Optionen: Der Satus Quo weiter unter Aufsicht des Völkerbundes, der Anschluss an Frankreich und die Rückgliederung an das nationalsozialistische Deutschland. Über 90 Prozent der Saarländer stimmten für eine Rückgliederung an Deutschland.

Die Stimmung am Tag der Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes am 13. Januar 1935 war eindeutig national Quelle: SaarLA_F02-057-189
Wichtige Begriffe rund um die Saarabstimmung kurz erklärt
Widerstand aus dem und im Saargebiet
„Das Saargebiet wurde kein Widerstandszentrum gegen den Nationalsozialismus. Dies bewirkte nicht zuletzt auch der Völkerbundsrat, als er die Möglichkeit der vorläufigen Beibehaltung des Status quo durch eine Verschiebung des Referendums bis zum Sturz des nationalsozialistischen Regimes verwarf. Die Abstimmung am 13. Januar 1935 wurde für die Rückgliederungsgegner zu einem Fiasko. Von 539.543 Abstimmungsberechtigten stimmten 477.119 für den Anschluss an das Dritte Reich.“ (Schneider 1977, S. 497)
Was heißt „Status quo“?
Mit „Status quo“ ist eines der drei am 13. Januar 1935 zur Abstimmung stehenden Angebote über die Zugehörigkeit des Saargebietes gemeint. „Status quo“ bedeutete, dass das Saargebiet weiterhin durch eine vom Völkerbund eingesetzte internationale Regierungskommission verwaltet wurde. Die beiden anderen zur Wahl stehenden Optionen waren der Anschluss an Frankreich oder an das Deutsche Reich.
Was bedeutete der 13. Januar 1935 für das Saargebiet und für Deutschland?
Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Saargebiet unter der Verwaltung des Völkerbundes, 1920 übernahm eine Regierungskommission. 15 Jahre später sollte eine Volksabstimmung klären, ob im Saargebiet
-die bisherige Völkerbundregierung, den „Status quo“ beibehalten;
-die Rückgliederung an das Deutsche Reich;
-der Anschluss an Frankreich erfolgen sollte;
540.000 Stimmberechtigte entschieden sich zu 90,5 Prozent für die Rückgliederung an Deutschland und damit für die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Saarland. 8000 politisch Verfolgte (Kommunist:innen, Sozialdemokrat:innen, Gewerkschafter:innen), die nach 1933 an die Saar gekommen und Status Quo-Befürworter:innen waren, flüchteten nach Bekanntgabe des Ergebnisses am 15. Januar über die Grenze nach Lothringen.
Was war noch mal der Völkerbund…
Auf Initiative des US-amerikanischen Präsidenten Woodrew Wilson gründete internationale Organisation zur Erhaltung des Friedens sowie zur kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Völker. Am 10. Januar. 1920 trat die Satzung des Völkerbundes, die Teil des Versailler Vertrages war, in Kraft. Sitz der Organisation war Genf.
Journalist:innen, Politiker:innen im Exil an der Saar und der Widerstand gegen Hitler
Der 1933 nach Saarbrücken geflohene Journalist Karl Retzlaw schildert die Situation, in der sich die Berufspolitiker 1933 im Exil befanden: „In der deutschen Arbeiterbewegung war man im Jahr 1933 auf eine Massenflucht aus Deutschland überhaupt nicht eingestellt. Dieses Schicksal traf die Betroffenen völlig unvorbereitet. Am elendesten fühlten sich die Sozialdemokraten. Das lag an den beruflichen Stellungen, die sie bisher innegehabt hatten. Ich habe im Saargebiet und noch später in Frankreich und England nur wenige Sozialdemokraten kennengelernt, die als Arbeiter oder Angestellte ihr Brot verdient hatten. Die meisten hatten in der Weimarer Republik in staatlichen, provinzialen, kommunalen Einrichtungen gearbeitet oder sie waren Angestellte in Parteiorganisationen, bei den Parteizeitungen, in Gewerkschaften und in Konsumgesellschaften gewesen. Sie hatten Positionen bekleidet, in denen sie sich auf Lebenszeit versorgt glaubten. „Was soll nur aus mir werden, wenn Hitler nicht gestürzt wird,“ sagte einmal ein früherer höherer sozialdemokratischer Beamter in einer Diskussion.“ (Retzlaw 1972, S. 377) Im November 1933 waren laut der Exil-SPD, der Sopade, 869 sozialdemokratisch Organisierte in das Saargebiet geflohen. Politikerinnen und Politiker begegneten dieser Situation auf unterschiedliche Weise. Der Journalist Karl Retzlaw engagierte sich in dem Flüchtlingsheim. Jedoch lag es außerhalb der Großstadt Saarbrücken. Da es weder Telefon der Busse gab, mit denen die Entfernung zu überbrücken gewesen wäre, mussten diejenigen, die als Politiker, Parteigänger und Gewerkschafter vom Saargebiet gegen Hitler kämpften, in der Stadt sein, um die notwendigen Kontakte zu knüpfen: Ich hatte die organisatorische Leitung des Heimes übernommen, wohnte jedoch nicht im Heim. Um auf dem Laufenden zu sein und politisch arbeiten zu können, musste ich in Saarbrücken wohnen.“ (Retzlaw 1972, S. 379) Darum wohnten die meisten der vor politischer Verfolgung aus NS-Deutschland Geflüchteten in der Saarbrücker Innenstadt. Die zentrale Lage war notwendig für diejenigen, die vom noch freien Saargebiet aus Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.
Der Widerstand der Politikerinnen: Waffeln statt Waffen, Kakao und Kommunikation
Der Lebenslauf von Marie Juchacz (1879-1956) zeigt beispielhaft die Problematik einer Berufspolitikerin und Parlamentarierin, die durch die Flucht vor Verfolgung und Verhaftung um ihre wirtschaftliche Existenz gebracht worden war. Flucht und Exil bedeuteten zuerst einmal Arbeitslosigkeit. Auf ihre Initiative ging 1919 die Gründung der damals der SPD eigenen Wohlfahrtsorganisation zurück. Marie Juchacz ist die Gründerin des bis heute bestehenden Sozialverbandes Arbeiterwohlfahrt. Die ehemalige Parlamentarierin, die nach der Einführung des Frauenwahlrechts in den Reichstag gewählt worden war und dort als erste Frau eine Rede hielt, sorgte, ihrer bisherigen Existenz beraubt, für ihren Lebensunterhalt als Pensionswirtin. In der Bahnhofstraße 80 (heute: Bahnhofstraße 95) führte sie im zweiten Stock des Hauses eine Pension mit Mittagstisch.

Marie Juchacz eröffnete in der Bahnhofstraße 80 (heute: Bahnhofstraße 95) eine Pension, in der sich Emigrant:innen treffen konnten. Quelle: August Schleiden, Saarbrücken. 2009
Sie war ein Treffpunkt für Geflüchtete und der Status-quo-Befürworter:innen und alle, die aus Deutschland geflohen waren und ihr gewohntes Umfeld verloren hatten. Mit ihrer Pension half Marie Juchacz die Not der Geflüchteten zu lindern: Als Geflüchteter in einer fremden Stadt ohne Geld und Kontakte anzukommen, erwies sich als persönliche Katastrophe. Oft genug waren der überstürzten Flucht aus Deutschland Festnahme, Folter und Schutzhaft in einem improvisierten Gefängnis vorausgegangen. Umso mehr waren die vor dem Terror der SA geflohenen Angehörigen von Parteien, Gewerkschaften und der Presse auf Kontakte und Austausch von Informationen angewiesen. Davon berichtete der von Frankfurt nach Saarbrücken geflohene Journalist und Politiker Karl Retzlaw: „In der ersten Zeit war das Leben in Saarbrücken sehr schwer für mich. Ich hatte kein Zimmer, in dem ich mich auch tagsüber hätte aufhalten und auch arbeiten können, sondern nur eine Schlafstelle, die ich morgens verlassen musste. Geld, um in ein Café zu gehen, hatte ich nicht, es hätte keinen Sinn gehabt. In deutschen Cafés kann man nicht, wie in Wien, Zürich, Paris, stundenlang bei einer Tasse Kaffee sitzen, Zeitungen lesen, Briefe schreiben oder mit Bekannten diskutieren. Meine Briefe schrieb ich im Postamt. Um Zeitungen lesen zu können, ging ich zu den Aushängekästen der Saarbrücker Zeitungen, wo zu jeder Zeit mehrere Menschen lesend vor den ausgehängten Zeitungen standen. Morgens und mittags ging ich in ein Lokal gegenüber dem Bahnhof, wo ich wie eilige Reisende morgens Kaffee und mittags einen Teller Kartoffel-, Linsen- oder Erbsensuppe erhalten konnte. Allerdings musste unkomfortabel im Stehen gegessen werden. All dieses änderte sich erst zum Besseren, als die frühere Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz, die ebenfalls nach Saarbrücken geflüchtet war, im Zentrum der Stadt ein Café eröffnete. Hier war es möglich, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen und sich mit Bekannten und auswärtigen Besuchern zu verabreden. Doch war es nicht ganz gefahrlos. Gestapospitzel fotografierten die Besucher, wie sie auch die Besucher der Zusammenkünfte der Liga für Menschenrechte, der Kommunistischen und Sozialdemokratischen Partei kontrollierten.“ (Retzlaw, Spartakus. 1972, S. 377) Marie Juchacz bewies zugleich Solidarität mit einer anderen Politikerin, die durch Flucht und Exil mittellos geworden war. Der Journalist Paul Siegmann schrieb dazu in seinem Tagebuch „Montag, 10. September 1934: Eben bei Frau Maria Juchacz Kakao getrunken; Frau Johanna Kirchner, Emigrantin aus Frankfurt, ist mir menschlich näher gekommen…“ (Siegmann, Vor vierzig Jahren, 1974, S. 224-325)

Die Bahnhofstraße Saarbrücken im Jahr 1935. Die Pension Juchacz befand sich auf der linken Seite in Höhe der Litfasssäule. Quelle. Saarländisches Landesarchiv
Im Exil in Saarbrücken: Johanna Kirchner aus Frankfurt/Main
Die Sozialpolitikerin Johanna Schmidt-Kirchner (1889-1944) war in der Kinder- und Jugendfürsorge der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt/Main tätig und war durch ihren Einsatz für den im Konzentrationslager Osthofen inhaftierten früheren Reichstagsabgeordneten Carlo Mierendorff ins Exil gezwungen worden. Um dem bedrohten Parteigenossen zu helfen, reiste sie zum Sitz des Völkerbundes nach Genf, um dort den Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), Wilhelm Leuschner zu treffen. Leuschner, der später inhaftiert und im Konzentrationslager ermordet wurde, konnte ihr nicht helfen. Jedoch wurde Robert Ley, der Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront auf sie aufmerksam und meldete sie bei der Gestapo Frankfurt. Johanna Kirchner konnte sich der Verhaftung durch Flucht ins Saargebiet entziehen. Offiziell hatte sie sich nicht in Saarbrücken beim Einwohnermeldeamt angemeldet. Sie lebte mit anderen Geflüchteten in der Dudweilerlandstraße, ohne dass das Haus bis heute identifiziert wurde. Es befand sich jedoch auch in unmittelbarer Nähe zur Brauerstraße, dem Sitz des Partei-, Gewerkschafts- und Redaktionsbüros der Status-quo-Anhänger. Doch vorerst gab es dort keine Arbeit für Johanna Kirchner. Versuche von Saarbrücken aus in den Niederlanden oder Luxemburg hauptamtlich Partei- oder Gewerkschaftsarbeit zu machen, schlugen fehl.

Johanna Kirchner, verh. Schmidt, geborene Stunz musste nach Saarbrücken fliehen. In Saarbrücken arbeitete sie zuerst in der Pension von Marie Juchacz. Quelle: Archiv der sozialen Demokratie(AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung 6/FOTA007180
Daher arbeitete in der Pension von Marie Juchacz mit. Durch Vermittlung des Schwagers von Marie Juchacz, Emil Kirschmann lernte sie den Vorsitzenden der Sozialdemokraten an der Saar und Chefredakteur der Zeitung „Volksstimme“ Max Braun kennen. Er stellte Johanna Kirchner hauptamtliche Parteisekretärin der SPD Saar an. Nach der Abstimmung von 1935 floh auch sie erneut über die französische Grenze nach Forbach. Paul Siegmann schilderte in seinem Tagebuch die Situation im Januar 1935: „Mittwoch, 23. Januar 1935: …Nun kam ich an einen poweren Laden, der Schaukasten mit Pappe zugestellt, davor nichts als das Wörtchen „Büro“, die Türe stand halb auf, ich trat ein, vor einem Tisch saßen vier, fünf Männer in gedrückter Stimmung: Sie hatten mit der Ausweisung durch die französischen Behörden zu rechnen, weil die Emigrationsgründe nicht ausreichten und die Franzosen strenger siebten. Hinter dem Ladentisch stand Johanna Kirchner, jammerte in ihrer Art über viel „Arbeit“, wir frozzelten mir kam alles erbärmlich vor.“ (Paul Siegmann, Vor vierzig Jahren, 1974, S. 224-325)Auch hier taten Johanna Kirchner und Marie Juchacz war ihre Sache war: Sie leisteten als Politikerinnen angewandte Sozialpolitik. Die Politiker hingegen stellten sich auf eine andere Art den Herausforderungen des Exils und des Widerstands. Mehr dazu in der kommenden Woche.
Literatur
- Stefan Aust: Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden. Berlin 2016.
- Luitwin Bies: Widerstand an der Grenze. Saarländer und Lothringer gegen den Faschismus. 1933-1945. Saarbrücken 2002.
- Gerhard Bungert und Mallmann, Klaus-Michael: Exil an der Saar. In: Saarheimat, Heft 5, Jahrgang 22, 1978, S. 134-138.
- Paul Burgard: Paul Siegmann: Politik wider Willen und Schreiben, das Leiden schafft. In: Der 13. Januar. Die Saar im Brennpunkt der Geschichte. Herausgegeben von Ludwig Linsmayer. Saarbrücken 2005, S. 278-289.
- Georg K. Glaser: Geheimnis und Gewalt. Ein Bericht. Köln 1959 (1969).
- Shiela Grant-Duff: Fünf Jahre bis zum Krieg. Eine Engländerin im Widerstand gegen Hitler. München 1978.
- Hans-Walter Herrmann: Beiträge zur Geschichte der saarländischen Emigration 1935-1945. In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, Jahrgang 4, 1978. S. 357-412.
- Hans-Christian Herrmann und Ruth Bauer (Hg.): Widerstand, Repression und Verfolgung. Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar. Mit Didaktikteil. St. Ingbert 2014.
- Ludwig Linsmayer (Hg.) “Der 13. Januar“. Die Saar im Brennpunkt der Geschichte. Historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken. Band 1. Saarbrücken 2005. Ausführliche Literaturliste von S. 329-336.
- Ludwig Linsmayer/Peter Wettmann-Jungblut (Hg.): “Die Last aus tausend Jahren.“ NS-Vergangenheit und demokratischer Aufbruch im Saarstaat. Historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken. Band 12. Saarbrücken 2013. Ausführliche Literaturliste von S. 419-425.
- Gerhard Paul/Klaus-Michael Mallmann: Milieus und Widerstand. Eine Verhaltensgeschichte der Gesellschaft im Nationalsozialismus (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 3, Bonn 1995.
- Gerhard Paul/Klaus- Michael Mallmann: Herrschaft und Alltag: Ein Industrierevier im Dritten Reich. (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 2, Bonn 1991.
- Gerhard Paul/Klaus-Michael Mallmann: Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler. (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 1, Bonn 1989.
- Gustav Regler: Das Ohr des Malchus. Eine Lebensgeschichte. Köln 1958.
- Paul Siegmann: „Vor vierzig Jahren. Der Kampf um den 13. Januar 1935. In: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 12 (1974), S. 224-325.
- Karl Retzlaw: Spartakus. Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters. Frankfurt 1972.
- Dieter Marc Schneider: Saargebiet und Exil 1933-1935. In: Deutsche Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 25. Jahrgang, 1977, Heft 1, S. 467-545, S. 497.
- Herbert E. Tutas: Nationalsozialismus und Exil. Die Politik des Dritten Reiches gegenüber der deutschen politischen Emigration. München-Wien 1974.
- Hermann Volk: Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 bis 1945 im Saarland. Köln 1989.
- Franz Walter: „Der Mensch klammert sich an Hoffnungen. Interview von Franz Walter mit Fritz Heine über die Schwäche der Weimarer Arbeiterbewegung, den sozialdemokratischen Widerstand und die Zeit des Nationalsozialismus. In: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft. Heft 4, 2017, S. 128-149.
- Lore Wolf: Ein Leben ist viel zu wenig. Bericht. Berlin 1973, 2. Auflage 1979.