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Mit dem Wort als Waffe

Allgemein, Männer

Das Saargebiet entstand in Folge des Ersten Weltkriegs und verdankt seine Existenz dem Vertrag von Versailles. Der Export von Kohle und Stahl florierte im Land ohne demokratische Tradition und des auf Harmonie ausgerichteten Zusammenhalts seiner Bewohner. Das Saargebiet verdankte seine Existenz den Artikeln 40 und 45 des Versailler Vertrags. Eine vom Völkerbund, dem Vorläufer der UNO, eingesetzte Regierungskommission führte die Amtsgeschäfte. Frankreich beanspruchte in Folge des Ersten Weltkriegs die Industrieregion an der Saar für sich. Daraus erklärt sich die Gestalt des heutigen Saarlandes: Seine Grenze umschloss die Kohlengruben, Hüttenwerke und Wohngebiete der Gruben- und Hüttenarbeiter. Dabei entstand ein Gebiet von rund 2.000 Quadratkilometern, das sich aus Teilen der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, des Regierungsbezirks Trier und der westliche Rand der bayrischen Pfalz zusammensetzte. 55,7 Prozent der Werktätigen im Saargebiet waren Arbeiter im Bergbau und in der Metallindustrie. (Bevölkerungszahl 1933: 812.000) Im Vergleich dazu betrug der Anteil der Arbeiter in Deutschland Anfang der 1930er Jahre nur 46,4 Prozent. Im Jahr 1932 waren 30,2 Prozent aller Beschäftigten im Saargebiet arbeitslos. In den 1920er Jahren stand durch alle politischen Parteien hinweg fest, dass das Saargebiet zu Deutschland gehörte und dies in der für das Jahr 1935 angesetzten Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes bestätigt werden sollte. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland änderte sich das grundlegend.

Der 30. Januar 1933 und die Flucht vor dem NS-Terror aus Deutschland ins Saargebiet

Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten in Deutschland am 30. Januar 1933 wurde der Terror zur Staatsräson. Er richtete sich gegen diejenigen, die von dem NS-Regime als Gegner der sogenannten „Volksgemeinschaft“ ausgemacht worden waren. Die damit einsetzende Verfolgung und Ausgrenzung zwang Regimegegner zur Flucht. Zwischen 5000 und 7000 Menschen flüchteten aus dem Deutschen Reich Richtung Westen. Ihr Ziel war das Saargebiet. Ins noch freie Saargebiet flohen Abgeordnete des Reichstags, politische Beamte in Ministerien und Verwaltungen der Länder und Kreise, die der Sozialdemokratischen Partei angehört hatten, Funktionärinnen und Funktionäre der Kommunistischen Partei sowie Schriftsteller und Journalisten, die sich zuvor gegen den Nationalsozialismus gestellt hatten. Saarbrücken wurde zum Zentrum des Widerstands, der maßgeblich von den Sozialdemokraten Johanna Kirchner und Max Braun sowie Marie Juchacz, der Gründerin des Sozialverbandes Arbeiterwohlfahrt, organisiert wurde. Die Regimegegner trafen sich in Cafés, fanden Unterkunft in Hotels und zu Flüchtlingslagern umfunktionierten Sälen. Es wurden Zeitschriften gegründet und Kundgebungen im Vorfeld der Saarabstimmung abgehalten. Obwohl die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) im Saargebiet offiziell verboten war, bauten die Nationalsozialisten ihre Macht aus und unterstützten die „Deutsche Front“, die sich massiv für ein Votum zugunsten Deutschlands einsetzte. Die „Einheitsfront“ der Hitler-Gegner warnte in Zeitungen, Zeitschriften und bei Kundgebungen vor der NS-Diktatur. Die Zeitschrift „Deutsche Freiheit“ veröffentlichte in einer ihrer Ausgaben sogar den Grundriss des Konzentrationslager Dachau. Auch der Journalist und 1947 der erste Ministerpräsident des Saarlandes, Johannes Hoffmann engagierte sich mit der von ihm gegründeten Zeitung „Neue Saarpost“ gegen den Anschluss an Hitler-Deutschland. Doch der Kampf war vergebens. 15 Jahre nach der Entstehung des Saargebiets sollte die Bevölkerung am 13. Januar 1935 über die Zugehörigkeit des Landes abstimmen. Zur Wahl standen drei Optionen: Der Satus Quo weiter unter Aufsicht des Völkerbundes, der Anschluss an Frankreich und die Rückgliederung an das nationalsozialistische Deutschland. Über 90 Prozent der Saarländer stimmten für eine Rückgliederung an Deutschland.

Die Stimmung am Tag der Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes am 13. Januar 1935 war eindeutig national Quelle: SaarLA_F02-057-189

 Journalist:innen, Politiker:innen im Exil an der Saar und der Widerstand gegen Hitler

Der 1933 nach Saarbrücken geflohene Journalist Karl Retzlaw schildert die Situation, in der sich die Berufspolitiker 1933 im Exil befanden: „In der deutschen Arbeiterbewegung war man im Jahr 1933 auf eine Massenflucht aus Deutschland überhaupt nicht eingestellt. Dieses Schicksal traf die Betroffenen völlig unvorbereitet. Am elendesten fühlten sich die Sozialdemokraten. Das lag an den beruflichen Stellungen, die sie bisher innegehabt hatten. Ich habe im Saargebiet und noch später in Frankreich und England nur wenige Sozialdemokraten kennengelernt, die als Arbeiter oder Angestellte ihr Brot verdient hatten. Die meisten hatten in der Weimarer Republik in staatlichen, provinzialen, kommunalen Einrichtungen gearbeitet oder sie waren Angestellte in Parteiorganisationen, bei den Parteizeitungen, in Gewerkschaften und in Konsumgesellschaften gewesen. Sie hatten Positionen bekleidet, in denen sie sich auf Lebenszeit versorgt glaubten. „Was soll nur aus mir werden, wenn Hitler nicht gestürzt wird,“ sagte einmal ein früherer höherer sozialdemokratischer Beamter in einer Diskussion.“ (Retzlaw 1972, S. 377) Im November 1933 waren laut der Exil-SPD, der Sopade, 869 sozialdemokratisch Organisierte in das Saargebiet geflohen. Politikerinnen und Politiker begegneten dieser Situation auf unterschiedliche Weise. Der Journalist Karl Retzlaw engagierte sich in dem Flüchtlingsheim. Jedoch lag es außerhalb der Großstadt Saarbrücken. Da es weder Telefon der Busse gab, mit denen die Entfernung zu überbrücken gewesen wäre, mussten diejenigen, die als Politiker, Parteigänger und Gewerkschafter vom Saargebiet gegen Hitler kämpften, in der Stadt sein, um die notwendigen Kontakte zu knüpfen: Ich hatte die organisatorische Leitung des Heimes übernommen, wohnte jedoch nicht im Heim. Um auf dem Laufenden zu sein und politisch arbeiten zu können, musste ich in Saarbrücken wohnen.“ (Retzlaw 1972, S. 379) Darum wohnten die meisten der vor politischer Verfolgung aus NS-Deutschland Geflüchteten in der Saarbrücker Innenstadt. Die zentrale Lage war notwendig für diejenigen, die vom noch freien Saargebiet aus Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.

Das Saargebiet 1920 bis 1933: Zurück zu Deutschland

Das Saargebiet entstand in Folge des Ersten Weltkriegs und verdankt seine Existenz dem Vertrag von Versailles. Der Export von Kohle und Stahl florierte im Land ohne demokratische Tradition und des auf Harmonie ausgerichteten Zusammenhalts seiner Bewohner. Das Saargebiet verdankte seine Existenz den Artikeln 40 und 45 des Versailler Vertrags. Eine vom Völkerbund, dem Vorläufer der UNO, eingesetzte Regierungskommission führte die Amtsgeschäfte. Frankreich beanspruchte in Folge des Ersten Weltkriegs die Industrieregion an der Saar für sich. Daraus erklärt sich die Gestalt des heutigen Saarlandes: Seine Grenze umschloss die Kohlengruben, Hüttenwerke und Wohngebiete der Gruben- und Hüttenarbeiter. Dabei entstand ein Gebiet von rund 2.000 Quadratkilometern, das sich aus Teilen der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, des Regierungsbezirks Trier und der westliche Rand der bayrischen Pfalz zusammensetzte. 55,7 Prozent der Werktätigen im Saargebiet waren Arbeiter im Bergbau und in der Metallindustrie. (Bevölkerungszahl 1933: 812.000) Im Vergleich dazu betrug der Anteil der Arbeiter in Deutschland Anfang der 1930er Jahre nur 46,4 Prozent. Im Jahr 1932 waren 30,2 Prozent aller Beschäftigten im Saargebiet arbeitslos. In den 1920er Jahren stand durch alle politischen Parteien hinweg fest, dass das Saargebiet zu Deutschland gehörte und dies in der für das Jahr 1935 angesetzten Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes bestätigt werden sollte. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland änderte sich das grundlegend.

Der 30. Januar 1933 und die Flucht vor dem NS-Terror aus Deutschland ins Saargebiet

Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten in Deutschland am 30. Januar 1933 wurde der Terror zur Staatsräson. Er richtete sich gegen diejenigen, die von dem NS-Regime als Gegner der sogenannten „Volksgemeinschaft“ ausgemacht worden waren. Die damit einsetzende Verfolgung und Ausgrenzung zwang Regimegegner zur Flucht. Zwischen 5000 und 7000 Menschen flüchteten aus dem Deutschen Reich Richtung Westen. Ihr Ziel war das Saargebiet. Ins noch freie Saargebiet flohen Abgeordnete des Reichstags, politische Beamte in Ministerien und Verwaltungen der Länder und Kreise, die der Sozialdemokratischen Partei angehört hatten, Funktionärinnen und Funktionäre der Kommunistischen Partei sowie Schriftsteller und Journalisten, die sich zuvor gegen den Nationalsozialismus gestellt hatten. Saarbrücken wurde zum Zentrum des Widerstands, der maßgeblich von den Sozialdemokraten Johanna Kirchner und Max Braun sowie Marie Juchacz, der Gründerin des Sozialverbandes Arbeiterwohlfahrt, organisiert wurde. Die Regimegegner trafen sich in Cafés, fanden Unterkunft in Hotels und zu Flüchtlingslagern umfunktionierten Sälen. Es wurden Zeitschriften gegründet und Kundgebungen im Vorfeld der Saarabstimmung abgehalten. Obwohl die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) im Saargebiet offiziell verboten war, bauten die Nationalsozialisten ihre Macht aus und unterstützten die „Deutsche Front“, die sich massiv für ein Votum zugunsten Deutschlands einsetzte. Die „Einheitsfront“ der Hitler-Gegner warnte in Zeitungen, Zeitschriften und bei Kundgebungen vor der NS-Diktatur. Die Zeitschrift „Deutsche Freiheit“ veröffentlichte in einer ihrer Ausgaben sogar den Grundriss des Konzentrationslager Dachau. Auch der Journalist und 1947 der erste Ministerpräsident des Saarlandes, Johannes Hoffmann engagierte sich mit der von ihm gegründeten Zeitung „Neue Saarpost“ gegen den Anschluss an Hitler-Deutschland. Doch der Kampf war vergebens. 15 Jahre nach der Entstehung des Saargebiets sollte die Bevölkerung am 13. Januar 1935 über die Zugehörigkeit des Landes abstimmen. Zur Wahl standen drei Optionen: Der Satus Quo weiter unter Aufsicht des Völkerbundes, der Anschluss an Frankreich und die Rückgliederung an das nationalsozialistische Deutschland. Über 90 Prozent der Saarländer stimmten für eine Rückgliederung an Deutschland.

Die Bahnhofstraße Saarbrücken im Jahr 1935. Die Pension Juchacz befand sich auf der linken Seite in Höhe der Litfasssäule. Quelle. Saarländisches Landesarchiv

 Wichtige Begriffe rund um die Saarabstimmung kurz erklärt

 Widerstand aus dem und im Saargebiet

„Das Saargebiet wurde kein Widerstandszentrum gegen den Nationalsozialismus. Dies bewirkte nicht zuletzt auch der Völkerbundsrat, als er die Möglichkeit der vorläufigen Beibehaltung des Status quo durch eine Verschiebung des Referendums bis zum Sturz des nationalsozialistischen Regimes verwarf. Die Abstimmung am 13. Januar 1935 wurde für die Rückgliederungsgegner zu einem Fiasko. Von 539.543 Abstimmungsberechtigten stimmten 477.119 für den Anschluss an das Dritte Reich.“ (Schneider 1977, S. 497)

Was bedeutete „Status quo“?

Mit „Status quo“ ist eine der drei am 13. Januar 1935 zur Abstimmung stehendes Angebot über die Zugehörigkeit des Saargebietes gemeint. Er sah vor, dass das Saargebiet weiterhin durch eine vom Völkerbund eingesetzte internationale Regierungskommission verwaltet wurde.

Die beiden anderen zur Wahl stehenden Optionen waren der Anschluss an Frankreich oder an das Deutsche Reich.

Was bedeutete der 13. Januar 1935 für das Saargebiet und für Deutschland?

Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Saargebiet unter der Verwaltung des Völkerbundes, 1920 übernahm eine Regierungskommission.  15 Jahre später sollte eine Volksabstimmung klären, ob im Saargebiet

-die bisherige Völkerbundregierung, den „Status quo“ beibehalten, 

-die Rückgliederung an das Deutsche Reich,

-der Anschluss an Frankreich erfolgen sollte

540.000 Stimmberechtigte entschieden sich zu 90,5 Prozent für die Rückgliederung an Deutschland und damit für die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Saarland. 8000 politisch Verfolgte (Kommunist:innen, Sozialdemokrat:innen, Gewerkschafter:innen), die nach 1933 an die Saar gekommen und Status Quo-Befürworter:innen waren, flüchteten nach Bekanntgabe des Ergebnisses am 15. Januar über die Grenze nach Lothringen.

Was war noch mal der Völkerbund…

auf Anregung des US-amerikanischen Präsidenten Woodrew Wilson gründete internationale Organisation zur Erhaltung des Friedens sowie zur kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Völker. Am 10. Januar. 1920 trat die Satzung des Völkerbundes, die Teil des Versailler Vertrages war, in Kraft. Sitz der Organisation war Genf.

Journalist:innen, Politiker:innen im Exil an der Saar und der Widerstand gegen Hitler

Der 1933 nach Saarbrücken geflohene Journalist Karl Retzlaw schildert die Situation, in der sich die Berufspolitiker 1933 im Exil befanden: „In der deutschen Arbeiterbewegung war man im Jahr 1933 auf eine Massenflucht aus Deutschland überhaupt nicht eingestellt. Dieses Schicksal traf die Betroffenen völlig unvorbereitet. Am elendesten fühlten sich die Sozialdemokraten. Das lag an den beruflichen Stellungen, die sie bisher innegehabt hatten. Ich habe im Saargebiet und noch später in Frankreich und England nur wenige Sozialdemokraten kennengelernt, die als Arbeiter oder Angestellte ihr Brot verdient hatten. Die meisten hatten in der Weimarer Republik in staatlichen, provinzialen, kommunalen Einrichtungen gearbeitet oder sie waren Angestellte in Parteiorganisationen, bei den Parteizeitungen, in Gewerkschaften und in Konsumgesellschaften gewesen. Sie hatten Positionen bekleidet, in denen sie sich auf Lebenszeit versorgt glaubten. „Was soll nur aus mir werden, wenn Hitler nicht gestürzt wird,“ sagte einmal ein früherer höherer sozialdemokratischer Beamter in einer Diskussion.“ (Retzlaw 1972, S. 377) Im November 1933 waren laut der Exil-SPD, der SoPaDe, 869 sozialdemokratisch Organisierte in das Saargebiet geflohen. Politikerinnen und Politiker begegneten dieser Situation auf unterschiedliche Weise. Der Journalist Karl Retzlaw engagierte sich in dem Flüchtlingsheim. Jedoch lag es außerhalb der Großstadt Saarbrücken. Da es weder Telefon der Busse gab, mit denen die Entfernung zu überbrücken gewesen wäre, mussten diejenigen, die als Politiker, Parteigänger und Gewerkschafter vom Saargebiet gegen Hitler kämpften, in der Stadt sein, um die notwendigen Kontakte zu knüpfen: Ich hatte die organisatorische Leitung des Heimes übernommen, wohnte jedoch nicht im Heim. Um auf dem Laufenden zu sein und politisch arbeiten zu können, musste ich in Saarbrücken wohnen.“ (Retzlaw 1972, S. 379) Darum wohnten die meisten der vor politischer Verfolgung aus NS-Deutschland Geflüchteten in der Saarbrücker Innenstadt. Die zentrale Lage war notwendig für diejenigen, die vom noch freien Saargebiet aus Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.

Der Widerstand der Politiker (nicht gegendert): Vom Reden und Schreiben in Zeitschriften und Versammlungen

Emil Kirschmann (1888-1949), SPD-Reichstagsabgeordneter des Wahlkreises Koblenz-Trier wurde Ende 1932 aus seinem Amt als Ministerialrat im Preußischen Innenministerium entlassen. Er kam im Frühjahr 1933 mit seiner Schwägerin Marie Juchacz ins Saargebiet.

Der Politiker Emil Kirschmann floh 1933 in das noch freie Saargebiet. Quelle: LVR

Am 21. Juni 1933 erscheint erstmals die „Deutsche Freiheit“ in der Absicht, den Widerstand im westlichen Grenzbereich zu organisieren. Ihr Chefredakteur war Max Braun. Die Redaktion übernahmen die aus NS-Deutschland geflohenen SPD-Politiker Wilhelm Sollmann, Georg Beyer sowie der in Dudweiler lebende Sozialdemokrat Johann Pitz. Kirschmann arbeitete ebenfalls als Redakteur bei der „Deutsche Freiheit“ und setzte sich darin im Vorfeld der Abstimmung vom 13 Januar 1935 gegen die Rückkehr des Saargebietes zu Deutschland und damit zum NS-Regime ein. Am 12. November 1933 wurde er zum Landessekretär der SPD gewählt und war für die Koordinierung der SPD-Sekretariate entlang der Westgrenze zu Deutschland zuständig. Dessen Einzugsgebiet entsprach seinem vormaligen Wahlkreis erweitert um Südhessen und Nordbaden. Der Unterschied zu vorher bestand darin, dass er diese Arbeit nun verdeckt im Geheimen ausübte. Der in Neuss geborene und dort bereits in der Kommunalpolitik engagierte Matthias, genannt „Max“ Braun (1892-1945) kam 1923 nach Saarbrücken. Er übernahm die Chefredaktion der von der sozialdemokratischen Partei Saar herausgegebenen Zeitung „Volksstimme“. Er übernahm dazu die Chefredaktion der Zeitung „Deutsche Freiheit“, die seit dem Frühjahr 1933 erschien. Die Redaktion bestand zumeist aus Journalisten und Politikern, die aus NS-Deutschland an die Saar geflüchtet waren. Max Braun gehörte zudem dem Landesrat an. Dieser war der Regierungskommission für das Saarland zugeordnet und war jedoch von jeglichen Entscheidungen ausgeschlossen. Von 1928 bis 1935 war Max Braun Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei des Saargebietes. 1932 wurde er in den Stadtrat der Stadt Saarbrücken gewählt.
Am 14. Oktober 1933 erklärte Max Braun offiziell, dass unter den gegebenen politischen Umständen das Saargebiet nicht nach Deutschland zurückkehren dürfe. Am 6.Januar 1934 erfolgte eine von Max Braun beim Völkerbund in Genf eingereichte Petition mit dem Inhalt, die Abstimmung über die Zugehörigkeit des Saargebietes um fünf bis zehn Jahre zu verschieben. Die Petition wurde am 4. Juni 1934 abgelehnt. Als Termin für die Abstimmung wurde definitiv der 13. Januar 1935 festgesetzt. Paul Siegmann beschreibt in seinem Tagebuch im Eintrag vom Mittwoch, 6. Juni 1934 die Stimmung: „Am Montag legte der Völkerbundsrat tatsächlich alle Maßnahmen für die Saarabstimmung am 13. Januar 1935 fest. Bereits am Sonntag war Max Braun von Genf zurückgekommen, am Montag kam auch Fritz Dobisch (Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes Saarland), abends fand in den Räumen des Mittagstisches der ehemaligen Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz in der Bahnhofstraße die erste Besprechung des Genfer Ergebnisses statt. Kurz zusammengefasst kann man sagen: Alle waren sehr deprimiert. Braun und Dobisch waren in Genf beim Völkerbund. Es ging um die Verschiebung des Abstimmungstermins am 13. Januar 1935 aufgrund der Aktivitäten von NS-Deutschland (Unterstützung der Deutschen Front, Beeinflussung des Wahlkampfes). Jedoch garantierten die Vertreter des Auswärtigen Amtes von NS-Deutschland, dass es zu keiner Einflussnahme kommen werde. Daher sah Braun die einzige Hoffnung, dass der Termin noch einmal verschoben wird, wenn man nachweisen kann, dass die NS-Deutschland sich nicht an diese Garantie halte und Terror an der Saar ausübe.“ (Siegmann, 1974. S. 224-325)
Der Beginn des Abstimmungskampfes ist daher auf den 4. Juni 1934 zu datieren.  Zu diesem Zeitpunkt, im Frühjahr 1934, hatte auch die Kommunistische Partei im Saarland einen Kurswechsel vollzogen. Im Juni 1934 waren die Kommunisten noch in Opposition zur SPD trotz ihres Bekenntnisses zum Status quo. Mit Fritz Pfordt, der Ende Juni 1934 die Führung der KPD Saar übernahm, kamen die Verhandlungen über eine Einheitsfront in Gang. Am 4.Juli 1934 erfolgte ein gemeinsamer Aufruf von SPD und KPD zur Freiheitsfront. Am 26. August 1934 fand eine gemeinsame Kundgebung der „Freiheits-Front“ in Sulzbach statt. Eine der bei dieser Gelegenheit von Max Braun erhobene Forderung war die „weitgehende Selbstbestimmung und Mitwirkung des Saarvolkes im Rahmen der vom Völkerbund garantierten Verfassung der Regierung des aufgeklärten Absolutismus (der Völkerbundregierungskommission) durch eine ausländische Regierungskommission im Auftrag des Völkerbundes.“ (Deutsche Freiheit, 28. August 1934) Damit war die Beibehaltung des Status quo gemeint. Obwohl sich Max Braun und Emil Kirschmann für den Erhalt des Status quo einsetzten, war ihrer Arbeit kein Erfolg beschieden. Die Bilanz des aus Merzig stammenden und über Berlin nach Paris emigrierten Schriftsteller Gustav Regler (1898-1963) war entsprechend deprimierend: „Das Volk wollte unsere Wahrheit nicht. Wir kämpften gegen eine Hydra. Doktor Goebbels spekulierte auf simple Gefühle. „Nix wie hemm!“, sagte sein volkstümliches Plakat. Unsere Losung hatte einen lateinischen Namen: Status quo. Status quo von Arbeitern, die nur die Volksschule besucht hatten, Status quo von Bauern, die zum Teil nicht lesen konnten – war das nicht eine Falle, dieser Status quo, oder sogar eine soziale Erniedrigung?“ (Regler, 1958, S. 304/305) Eine ähnliche Erfahrung machte auch der Journalist Paul Siegmann, als er auf dem Land im Vorfeld der Abstimmung für den Erhalt des Status-quo war und dazu „Saarländische Gewerkschaftszeitung“ verteilen wollte: Freitag, 16. November 1934: Heute Morgen von halb sieben bis ein Uhr eine Werbefahrt für die „Saarländische Gewerkschaftszeitung“ begleitet, in die Dörfer des Bliestals, aus den Bauern und Bäuerinnen schlug uns eine ungeheure Hasswelle entgegen, hier und da kam es zu Zusammenrottungen, ein Bild des Jammers: wir wollten diese Menschen aufklären und sie überschütteten uns mit Unflat und ordinärstem Geschrei; Opfer ihres eigenen schlechten Gewissens. Da ich in Hut und Mantel ruhig grüßend hinter den Verteilern herging, hielt man mich für einen amtlichen Beauftragten, hinfort benahm man sich zwar noch gehässig, doch zahmer, wir lachten darüber später…“ (Siegmann, 1974, S. 224-325)
Wie es um die Problematik der politischen Arbeit im Exil erzählt der Zeitzeuge, Sozialdemokrat Fritz Heine (1904-2002) in einem Interview: „Ich fürchtete (…), dass man in der ganzen Partei sehr wenig auf die Illegalität vorbereitet war.  (…) Aber eine Partei, die mehr als fünfzig Jahre in der Legalität gearbeitet hat und in der es praktisch niemanden mehr gab, der die erste, verhältnismäßig harmlose Illegalität der Partei von 1878-90 erlebt hatte (…) Das klingt heute ahnungslos, nach den Erfahrungen, die wir später machen mussten; aber man muss sich in die Lage versetzen, die damals in der Führung oder überhaupt in der Partei waren.“ (Walter, 2017. S. 133)

Stationen des Exils: Forbach, Mulhouse, Paris, Marseille, Casablanca, Martinique, New York

Zwei Jahre nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland kämpften die ins Saargebiet geflüchteten Politiker, Gewerkschafter, Journalisten und Schriftsteller gegen Hitler. Die Bilanz war ernüchtend: „Es waren die Jahre des großen antifaschistischen Kreuzzugs, der mit Pauken und Trompeten von einer Niederlage zur nächsten marschierte.“ (Arthur Koestler, „Die Geheimschrift“, Teil 2, Kapitel „Der Kreuzzug ohne Kreuz“). Widerstand an der Saar war der Import der NS-Gegner, die nach dem 30. Januar 1933 ins noch freie Saargebiet flohen. Alles Warnen und Werben für den Verbleib unter der Verwaltung des Völkerbundes war vergebens. 90 Prozent der Wahlberechtigten entschieden sich bei der Saar-Abstimmung am 13. Januar 1935 für den Anschluss an NS-Deutschland. Mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Abstimmung vom 13. Januar 1935 begann die Flucht der Status-quo-Gegner:innen über die Grenze nach Frankreich. Emil Kirschmann floh nach Forbach und eröffnete dort mit Max Braun sowie seiner Schwägerin Marie Juchacz, Johanna Kirchner und anderen eine Beratungsstelle für aus dem Saargebiet Geflüchtete. Insgesamt flohen 8.000 Menschen aus dem Saarland über die Grenze nach Frankreich. Mehrheitlich waren es Kommunist:innen, rund 500 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sowie Saarländerinnen und Saarländer, die für den Anschluss an Frankreich gestimmt hatten. Die Geflüchteten kam in Lagern in Forbach und Straßburg unter. Sie wurden nach der Auflösung der Auffanglager im September 1935 auf 67 Lager in Südfrankreich, vor allem im Departement Puy-de-Dome verteilt.  Einige fanden dort im Bergbau Arbeit. Andere kehrten von dort wieder ins Saarland zurück. Eine Reihe von Geflüchteten schlossen sich den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg an.
Eine Reihe von NS-Gegnern, die an der Saar Zuflucht gefunden hatten, gingen nach Paris, darunter Konrad Heiden und Lore Wolf. Marie Juchacz, Käthe Fey und Emil Kirschmann ließen sich in Mulhouse nieder und bauten dort einen Nachrichtendienst auf. Emil Kirschmann, der für die „Deutsche Freiheit“ gearbeitet hatte, ga zusammen mit seiner Lebensgefährtin Käthe Fey, seiner Schwägerin Marie Juchacz und Max Braun die „Freiheits-Korrespondenz“ heraus. Sie erschien ab 1936 in Moulin-les-Metz, dem Wohnort des Paares Kirschmann und Fey. Ab Juni 1936 bis Mai 1940 erschien sie in Mulhouse unter dem Titel „Freiheits-Korrespondenz Auslandsausgabe“. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verzog die „Gruppe Kirschmann“ mit ihrem Nachrichtendienst nach Esch-sur-Alzette in Luxembourg. Nach der Besetzung von Luxemburg im Juni 1940 gelang ihm die Flucht ins unbesetzte Südfrankreich. Von dort gelangte er mit seiner Schwägerin, seiner Lebensgefährtin Käthe Fey mit Hilfe von Kurt Heine von der in Prag sitzenden Exil-SPD, der SOPaDe 1941 zuerst nach Casablanca und von dort nach Martinique und schließlich in die USA, wo er kurz vor seiner Rückkehr nach Deutschland verstarb.  Marie Juchacz, die ihren Schwager im Exil in den USA gepflegt hatte, erlernte die englische Sprache und gründete in den USA die „Arbeiterwohlfahrt USA – Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus“ und sendete nach Kriegsende Hilfspakete nach Deutschland. 1949 kehrte sie in die Bundesrepublik zurück und wurde Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. Nach dem 13. Januar 1935 floh auch Max Braun ins grenznahe Forbach und eröffnete dort mit Johanna Kirchner, Marie Juchacz, Emil Kirschmann und anderen eine Beratungsstelle für Saarflüchtlinge. Nach dem im Juni 1936 die Beratungsstelle in Forbach aufgelöst worden war, ging Max Braun nach Paris und gründete dort mit seiner Ehefrau Angela Braun-Stratmann (1892-1966) das Office Saarois als Anlaufstelle der Saaremigrantinnen und -migranten in Frankreich. Dort erschienen weitere Ausgaben der 1933 in Saarbrücken gegründeten „Deutschen Freiheit.“ Nach Beginn des Krieges flohen Max Braun und seine Frau nach London. Dort verstarb Max Braun am 3. Juli 1945 an einem Hirnschlag. Seine Ehefrau kehrte ins Saarland zurück und arbeitete als einziges weibliches Mitglied in der Verfassungskommission des Saarlandes mit. Auch gehörte sie dem ersten saarländischen Landtag an und arbeitete für die im Saarland erscheinende Frauenzeitschrift „Charme“. Nach der Abstimmung vom 23. Oktober 1955 verließ sie das Saarland und lebte bis zu ihrem Tod in Frankreich.
Marie Juchacz gelang gemeinsam mit Emil Kirschmann und Käthe Fey die Flucht 1941 in die USA. Sie pflegte dort ihren Schwager Emil Kirschmann bis zu seinem Tod. 1945 gründete sie die Arbeiterwohlfahrt USA – Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus und schickte sie Hilfspakete nach Deutschland. Sie blieb auch dort der angewandten Sozialpolitik verbunden. 1949 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. Johanna Kirchner blieb in Frankreich und lebte in der bis zum 11. November unbesetzten Südzone, in der die Vichy-Regierung herrschte. Dort wurde sie 1942 von der Gestapo verhaftet und nach Deutschland gebracht und wegen Landesverrats angeklagt. Dafür wurde sie zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Urteil wurde jedoch aufgehoben und ihr Fall wurde vor dem Volksgerichtshof noch einmal verhandelt. Sie wurde zum Tode verurteilt und am 9. Juni 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Eine außerordentliche, mutige Frau wurde Opfer des Nationalsozialismus. In Saarbrücken wurde für sie in der Bahnhofstraße 95, dem ehemaligen Standort der Pension Juchacz ein Stolperstein verlegt. 2016 wurde Max Braun zum Ehrenbürger der Stadt Saarbrücken ernannt. 

Literatur

  • Stefan Aust: Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden. Berlin 2016.
  • Luitwin Bies: Widerstand an der Grenze. Saarländer und Lothringer gegen den Faschismus. 1933-1945. Saarbrücken 2002.
  • Gerhard Bungert und Mallmann, Klaus-Michael: Exil an der Saar. In: Saarheimat, Heft 5, Jahrgang 22, 1978, S. 134-138.
  • Paul Burgard: Paul Siegmann: Politik wider Willen und Schreiben, das Leiden schafft. In: Der 13. Januar. Die Saar im Brennpunkt der Geschichte. Herausgegeben von Ludwig Linsmayer. Saarbrücken 2005, S. 278-289.
  • Georg K. Glaser: Geheimnis und Gewalt. Ein Bericht. Köln 1959 (1969).
  • Shiela Grant-Duff: Fünf Jahre bis zum Krieg. Eine Engländerin im Widerstand gegen Hitler. München 1978.
  • Hans-Walter Herrmann: Beiträge zur Geschichte der saarländischen Emigration 1935-1945. In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, Jahrgang 4, 1978. S. 357-412.
  • Hans-Christian Herrmann und Ruth Bauer (Hg.): Widerstand, Repression und Verfolgung. Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar. Mit Didaktikteil. St. Ingbert 2014.
  • Ludwig Linsmayer (Hg.) “Der 13. Januar“. Die Saar im Brennpunkt der Geschichte. Historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken. Band 1. Saarbrücken 2005. Ausführliche Literaturliste von S. 329-336.
  • Ludwig Linsmayer/Peter Wettmann-Jungblut (Hg.): “Die Last aus tausend Jahren.“ NS-Vergangenheit und demokratischer Aufbruch im Saarstaat. Historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken. Band 12. Saarbrücken 2013. Ausführliche Literaturliste von S. 419-425.
  • Gerhard Paul/Klaus-Michael Mallmann: Milieus und Widerstand. Eine Verhaltensgeschichte der Gesellschaft im Nationalsozialismus (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 3, Bonn 1995.
  • Gerhard Paul/Klaus- Michael Mallmann: Herrschaft und Alltag: Ein Industrierevier im Dritten Reich. (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 2, Bonn 1991.
  • Gerhard Paul/Klaus-Michael Mallmann: Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler. (=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945. Hg von Hans-Walter Herrmann. Band 1, Bonn 1989.
  • Gustav Regler: Das Ohr des Malchus. Eine Lebensgeschichte. Köln 1958.
  • Paul Siegmann: „Vor vierzig Jahren. Der Kampf um den 13. Januar 1935. In: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 12 (1974), S. 224-325.
  • Karl Retzlaw: Spartakus. Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters . Frankfurt 1972.
  • Dieter Marc Schneider: Saargebiet und Exil 1933-1935. In: Deutsche Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 25. Jahrgang, 1977, Heft 1, S. 467-545, S. 497.
  • Herbert E. Tutas: Nationalsozialismus und Exil. Die Politik des Dritten Reiches gegenüber der deutschen politischen Emigration. München-Wien 1974.
  • Hermann Volk: Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 bis 1945 im Saarland. Köln 1989.
  • Franz Walter: „Der Mensch klammert sich an Hoffnungen. Interview von Franz Walter mit Fritz Heine über die Schwäche der Weimarer Arbeiterbewegung, den sozialdemokratischen Widerstand und die Zeit des Nationalsozialismus. In: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft. Heft 4, 2017, S. 128-149.
  • Lore Wolf: Ein Leben ist viel zu wenig. Bericht. Berlin 1973, 2. Auflage 1979.

 

 

18. Juni 2026/von Sabine Graf
Schlagworte: Deutschland, Männer, Nationalität, Nationalsozialismus, Saarbrücken, Saarland, Verfolgung, Widerstand
https://vektor.blog/wp-content/uploads/2024/09/Saar_MZ_Min_BK-LpB_D_std_3C_SVG-Crop.svg 0 0 Sabine Graf https://vektor.blog/wp-content/uploads/2024/09/Saar_MZ_Min_BK-LpB_D_std_3C_SVG-Crop.svg Sabine Graf2026-06-18 08:30:092026-06-18 14:57:26Mit dem Wort als Waffe
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Johann B., Emil L., Vater und Söhne F., Jakob W. und Johann L. und die Anklage wegen Hochverrats

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